Gedanken zur Jahreslosung 2018

Living water for free
Gott spricht: Ich will dem Durstigen geben
von der Quelle des lebendigen Wassers umsonst. Offbg. 21,6

Wer schon mal eine Wanderung durch die unberührte Natur gemacht hat, ist sicher auch schon an einer Quelle vorbeigekommen. Dann liegt es nahe, zu kosten: Wie schmeckt das Wasser? Ist es reich an Mineralien? Das sprudelnde frische Nass trägt Energie in sich und die frische kristallene Klarheit zeigt die Reinheit. Es gibt Quellen mit besonderer heilender Wirkung, von welchen das Wasser abgefüllt und gut verkauft wird. Manche geben viel Geld aus für eine Kur an heilende Quellen.
Wasser hat viele Eigenschaften: Es stillt den Durst, dient zur äußeren und inneren Reinigung. Es heilt, stärkt und spült das Kranke weg. Dabei kommt es immer auf das richtige Wasser an. Seit alters her wird das Wasser auch als Metapher genutzt. Man sagt, dass einer mit „allen Wassern gewaschen“ ist, wenn man ihm nichts anhaben kann. Das hat sogar oft einen negativen Anstrich. Oder wenn man einem „das Wasser nicht reichen kann“, dann hat der schon das besondere Wasser bekommen, was uns vielleicht fehlt. In Offb. 21, 6 wird solches Wasser als Metapher gebraucht, um zu beschreiben, was Gott für uns bereit hält. Wir müssen es nicht irgendwo kaufen, wir bekommen es geschenkt. Es liegt an uns, diese Quelle aufzusuchen und von ihr zu trinken, darin zu baden, Kraft zu tanken.  „Wen dürstet, der komme; wer da will, der nehme das Wasser des Lebens umsonst.“ (Offb. 22,17) Aber oft gehen wir zu Quellen, die dieses Wasser nicht haben. Wovon lassen wir uns „beeinflussen“ oder was lassen wir auf uns „einströmen“? „Alle, die dich verlassen, müssen zuschanden werden; denn sie verlassen den HERRN, die Quelle des lebendigen Wassers.“ (Jer. 17,13) Wir müssen nicht mit allen Wassern gewaschen sein. Es reicht das eine, das lebendige... Gott möchte dass wir uns an ihn wenden, dass wir seine Nähe suchen, in seinem Wort lesen, damit wir uns stärken, heilen und reinigen lassen. Es können auch Menschen sein, in denen er uns sein lebendiges Wasser weitergibt. Er will das wegspülen, was uns belastet, ängstigt oder krank macht. Er schenkt uns im besten Sinne des Wortes „reines Wasser“ ein. Manchmal kommt dieses Wasser in der Stille, ganz sanft, so wie der Tau am Morgen, der funkelnd das Sonnenlicht bricht oder wie ein zarter Regen. Aber manchmal auch wie ein mächtiger Fluss: „Es werden Wasser in der Wüste hervorbrechen und Ströme im dürren Lande.“ (Jes. 35,6), der vielleicht manches mit sich reißt - mehr als uns lieb ist. Doch dann zeigt sich, dass es ödes Land war, das jetzt aber grünt und blüht, dass das Wasser fruchtbaren Boden angeschwemmt hat. Gott will uns durchfluten mit Liebe und Kraft. Nur ER kann unseren Durst nach Leben stillen. Diese Erfahrungen wünschen wir Allen. Lassen wir uns vom Ihm zur Quelle führen (Ps. 23) ...und im besten Falle wird Wasser sogar zu Wein Lächelnd

Ihre Carmen & Friedemann Wutzler

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